1987 Firmengründung Goldwing Import Fuchs

Wie alles begann – Die Geschichte des Goldwing Haus Fuchs

Eigentlich auf der Suche nach einem Moto-Guzzi-Gespann, fuhr ich (Detlef Fuchs) 1986 mit meiner Familie nach Köln zur IFMA. Dort wurde ich – eher zufällig – auf dem Parkplatz von einem Goldwing-Gespann in den Bann gezogen und mit dem Goldwing-Virus infiziert.

Kurz darauf kauften wir eine gebrauchte GL 1100, und anschließend folgte der Selbstimport eines Squire-Seitenwagens. Im Winter 86/87 wurde dieser in Eigenregie umgebaut und nach sage und schreibe sieben TÜV-Versuchen endlich für die Straße zugelassen.

1987 besuchten wir das GWCD-Treffen in Bad Harzburg, stolz wie Oskar über unser eigenes Gespann. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch, ich hätte das schönste Gespann der Welt – bis ich dort die ersten GL 1200 EML-Gespanne sah.

Wenig später entdeckte ich zufällig in einer Motorrad-Zeitung eine Anzeige aus den USA:
„Teile für Honda Goldwing – wir sprechen Deutsch“.

Der Erstkontakt mit Günter Briem in Boston wurde hergestellt, und ohne lange zu überlegen, machte ich Nägel mit Köpfen: Ich bestellte – gegen Vorkasse – eine nagelneue GL 1200 Interstate inklusive umfangreichem Zubehörpaket, ohne Günter persönlich kennengelernt zu haben. Doch das sollte sich bald ändern.

 

Von der Leidenschaft zum ersten Import

Sofort wurden auch meine damaligen Stammtisch-Kollegen hellhörig, und es folgten 1988 weitere Bestellungen – noch ganz ohne geschäftlichen Hintergrund. Doch der Gedanke wuchs: Könnte ich mir mit ein paar Importen mein Hobby und das meiner Familie finanzieren?

Also machte ich mich auf den Weg in die USA zum ersten persönlichen Besuch bei Günter Briem – mit 30.000 $ Bargeld im Gepäck.
Am Freitag flog ich nach Boston, am Samstag suchte ich vier gebrauchte Goldwings aus, am Sonntag brachten wir sie zum Pier, und am Montag flog ich wieder zurück nach Deutschland.

Nachdem alle Fahrzeuge in Deutschland ankamen, bereiteten wir sie optisch und technisch selbst auf. Roswitha und Tobias verbrachten unzählige Abende mit der Aufbereitung der Wings.
Anschließend schaltete ich eine Anzeige in der Motorrad-Zeitung – und bereits am ersten Abend nach Erscheinen waren alle vier Motorräder verkauft.

Vom Hobby zum Beruf – Die Geburtsstunde des Goldwing Import Fuchs

Damals machten wir das alles neben unserem normalen Job:

  • Roswitha arbeitete als medizinische Assistentin in der Uni-Klinik,
  • Ich (Detlef) leitete als Beamter das örtliche Postamt.

Doch die Nachfrage stieg rasant. Ich flog bis zu fünfmal pro Jahr an freien Wochenenden nach Boston, kaufte jeweils 4-5 Fahrzeuge und verkaufte sie über die Motorrad-Zeitung – unter dem bis heute bekannten Slogan:
„Von Winger für Winger“.

Unsere heimische Garage im Reihenhaus wurde schnell zu klein. 1992 mieteten wir einen kleinen Tante-Emma-Laden mit Platz für sechs Goldwings – ohne feste Öffnungszeiten, nur nach Termin. Doch auch dieser Platz reichte bald nicht mehr aus.

1994 bauten wir ein neues Privathaus, in dessen unterer Etage Platz für 15 Goldwings, ein Bereich für Zubehör, ein Büro und einen Waschplatz geschaffen wurde.

1996 wurden beim Familienrat am Küchentisch die Weichen für die Zukunft gestellt. Tobias war noch Schüler auf dem Weg zum Abitur, doch für ihn stand bereits fest: Er wollte nach der Schule in den Goldwing-Verkauf einsteigen.

Nach 24 Jahren als Beamter im Postdienst fiel die Entscheidung, sich vollständig auf den Goldwing-Verkauf zu fokussieren – und damit den Grundstein für das heutige Bike City zu legen.

🚀 Wir bauen ein Motorradhaus! 🏍️


 



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